Licht und Liebe sind die Quellen des Lebens (Abendsonne am Palapa Beach in Las Terrenas)
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Freitag, 9. März 2012

Die Existenz des Ur, das wir Gott nennen

Vor dem Big Bang gab es das grosse Nichts, aus dem alles entstanden ist. Und weil aus Nichts nur Nichts entstehen kann, und nicht etwas, so war in diesem Nichts schon alles potenziell enthalten, auch Du und Ich und Alles andere.


dazu Joh.1: Im Anfang war Logos, und Logos war bei Gott. Und Logos war Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe geworden und ohne Logos ist nicht eines geworden, das geworden ist.
Logos bedeutet Wort, Rede, Vernunft, Weltgesetz, das wesenhafte Sein. Eine Übersetzung nur mit 'Wort' verfälscht den Sinn. W. Kelber, 'Die Logoslehre'


Das, was vor dem Anfang war, kann nur und ausschliesslich Religiosität beantworten. Der religiöse Mensch nennt das im Ur-Zustand vorhandene Nichts, das schon Alles war 'Gott'. Logos setzt Intelligenz voraus. Daher ist Gott reine leuchtende Intelligenz, Licht im Ur-Zustand.


Aber aus Intelligenz kann nichts entstehen, wenn nicht ein Zweites hinzukommt, die Energie. Intelligenz braucht Energie, damit etwas werden kann. Daher ist dem Nichts ein Zweites immanent, die Energie. Intelligenz und Energie sind notwendigerweise die beiden Seiten des Etwas, aus dem die Welt geworden ist.

Der zweifelnde Geist wird einwenden, dass alles dem Zweifel unterworfen ist - und das ist richtig, mit zwei Einschränkungen. Wir können an allem zweifeln, nur an uns selbst können wir nicht zweifeln. Denn wir wissen unzweifelhaft, das wir sind. Das Ich Bin ist unbezweifelbar, genau so, wie das Ur, das wir Gott nennen, unbezweifelbar ist.

Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?

Prof. Dr. Peter Rohs, emeritierter Professor an der Universität Münster und Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Philosophischen Gesellschaft, Bad Homburg.

Überlegungen gibt es dazu seit Leibnitz: Er hat diese Frage schon im 17. Jahrhundert gestellt; im 20. Jahrhundert war es unter anderem Martin Heidegger, der sich mit der Frage befasste, warum überhaupt etwas existiert und nicht viel mehr nichts.
Die moderne Philosophie sagt, dass man die Frage nur beantworten kann unter der Prämisse, dass es immer schon etwas gegeben hat. Ein Kosmologe würde die Urknall-Theorie heranziehen. Allerdings: Auch er setzt dabei voraus, dass es etwas schon immer gab: Die beim Urknall frei gesetzte ungeheure Menge von Energie nämlich muss existiert haben - vor dem Knall.
Eigentlich kann man die Frage deshalb nur religiös beantworten. Allerdings: Auch wer mit Gott argumentiert, setzt voraus, dass es den bereits gegeben hat, bevor die Welt existierte. Also müssen wir gestehen: Eine verbindliche Antwort gibt es nicht. Die Frage schon.

http://www.wissenschaft-im-dialog.de/aus-der-forschung/wieso/detail/browse/3/article/gibt-es-ueberlegungen-zu-der-frage-warum-ueberhaupt-etwas-existiert-und-nicht-vielmehr-nichts.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=87&cHash=79d56663990813c203749593a7c912a2

Montag, 20. Februar 2012

Weltentstehung aus dem Nichts


Der Big Bang

Am Anfang war der grosse Urknall, der Big Bang. Aus reiner Energie wurden Lichtquanten, eine chaotische ungeordnete plasmatische Lichtquantensuppe. Das ist die heutige wissenschaftliche Lehrmeinung und Überzeugung der Quantenphysik. Aus religiöser Sicht heisst es im Prolog des Joh. Ev. Im Anfang war das Wort. Was für ein Wort? Die Genesis sagt dazu 'Licht'. Es werde Licht.
Ist doch interessant oder? Die Quantenphysik und die aus der jüdischen  Tora entstandene Bibel sagen dasselbe: Licht ist der Anfang

Vor dem Anfang war nichts, was es für uns zu erfahren gäbe. Und doch kann aus Nichts nur Nichts entstehen, aber nicht Etwas.
Womit lässt sich das abgrundtiefe Nichts vergleichen? Kann man es beschreiben? War es taghell oder finster wie die Nacht? Blendete es wie die Sonne oder leuchtete es so bleich wie der Mond? Wie soll man Farben beschreiben, die es noch gar nicht gibt? Wer kann sich vorstellen, was noch nie ein Auge erblickt hat? Wie soll alles, was besteht, aus dem Nichts entstanden sein?

Den Urknall stellt man sich vor als den Beginnpunkt der Entstehung von Materie sowie der Raumzeit. Da die bisherigen physikalischen Theorien von deren Existenz abhängen, lässt sich der eigentliche Urknall mit ihnen nicht beschreiben. Nach dem Urknall soll aber in Phasen die heutige physikalische Welt entstanden sein. Außerdem gehört zum Urknall, dass das Universum sich dauernd ausdehnt. Diese Expansion des Universums, die man astronomisch feststellen kann, hat überhaupt erst zur Theorie des Urknalls geführt.http://de.wikipedia.org/wiki/Urknall#.C3…
http://www.weltderphysik.de/de/1092.php

Ich empfehle dir, diese Alpha-Centauri Sendungen anzusehen. Prof. Lesch erklärt gut.
Was ist der Urknall:
http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-c…
Was war vor dem Big Bang:http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-c…
Wo war der Big Bang:http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-c…